Nachdenken über unser unsere Stadt

26. November 2010

Betreff: Bürgerforum vom 25.11. (Bilderbogenpassage)

Über das soziale miteinander zu reden und neue Übereinkünfte zu treffen ist unendlich wichtig!

Dafür lohnt auch eine teure Tagung die übrigens excellent gestaltet und vorbereitet war.

Wenn eine Bewegung entfacht werden kann ist kein Geld verschwendet. Dies allerdings ist auch die Bedingung.

Es wurde vom Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Bürgern gesprochen.

Ich will es anders auf den Punkt bringen: Strippenzieher und Nicht-Strippenzieher.

Ich kannte das Publikum: die Strippenzieher und ihre Helfer waren deutlich in der Mehrheit.

Ob die Gesellschaftsanalyse und die Folgerungen in den vier Arbeitsgruppen denn immer so richtig waren, sei dahingestellt.

Beim Wandelgang kamen die Leute ins Gespräch.

Ein ganz wichtiges Ziel wurde erreicht.

Senioren und Behinderte wurden als Kerngruppe identifiziert.

Aber Senior ist nicht behindert. Und wenn es 26% Senioren gibt – mit steigender Tendenz, so ist das für mich erstmal kein Problem.

Die schöne Stadt bietet sich als Altersruhesitz geradezu an. Da muss man gar keine Reklame machen.

Die Gruppe der ernsthaft Behinderten liegt hoffentlich unter 20 % (Zahlen habe ich nicht gehört.)

Hier müssen pragmatische und schnelle Lösungen gefunden werden. (Außenklingeln an den Läden, primitive Rampen bei Bedarf, Begleitdienste)

Wir dürfen nicht fordern, dass jede Imbissbude einen Fahrstuhl hat.

Die fünfte Arbeitsgruppe hat gefehlt: Es gibt sie nicht.

Armut in Neuruppin. Sie betrifft mehr als 20 % und in den Folgen sogar alle!

Ich werde diese Arbeitsgruppe gründen.

Es geht um die Frage: Wie wirkt sich das aus – und muss es sich so auswirken?

Alles nicht im Zusammenhang mit der Weltrevolution sondern in der Gestaltungshoheit der Stadt und ihrer Bürger.

Nicht nur zum Wohle der Habenichtse und zu Lasten der Stadtkasse sondern zum Wohle aller Bürger und Besucher.

Gründen Sie mit mir diese neue fünfte Arbeitsgruppe:

Ich suche dazu Kleinrentner, Hartz-IV- Bezieher, Ladeninhaber, Kulturschaffende, Stadtplaner……..

Erstes Treffen ARMUT am __________________ im Stadtteilbüro

Achim Beyer

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